Ausbruch Etna

So, Titelblüte des Tages ist heute von Pflanze „13a.1“ B-Man’s Etna. Die ging vor 2 Tagen auf, ich finde sie wunderbar fröhlich bunt. Das ganze Pflänzchen im Topf so:

Wie man noch sehen wird, nicht so die allergrößte Blüte, aber dafür hat diese Sorte wieder die lustige Eigenschaft dass die Nachkommen nicht alle gleich auszusehen scheinen. Irgendwo habe ich auch mal gelesen dass hier Blattvermehrung zu Mutationen führen kann, und das scheint so zu sein.

Hier stehen jetzt immer mehr in Blüte oder noch kurz davor, und heute morgen schien die Sonne rein, also schnell ein Schachteldeckelfotostudio gebaut und alles vor die Linse gezerrt. Am Ende habe ich dann im Regal noch eins entdeckt, das gerade heute beginnt aufzugehen:

Das war in einem Übertopf. Um den Namen zu erfahren, muss ich den inneren Pflanztopf rausheben und auf den kleinen runden Aufkleber schauen. So, und da steht: 13 b.2 – also auch ein B-Man’s Etna! Lustig. Der zweite Fall mit „Geschwistern“, die total unterschiedlich aussehen. Also von zwei Blättern.

Von einem Blatt scheint sich auch was in diese Richtung anzubahnen bei 58 RS-Tamada, da hatte ich drei Blättchen, je 2 Kleine vereinzelt, und diese beiden von ein und demselben Blatt sehen nun so unterschiedlich aus:

Doch das nur am Rande, weiter mit den Blüten.

Die hatten wir neulich schon, die Blüte von 07 a.2LE-Rozmari, seit 10 Tagen offen und immer noch schick, die weißen Mittelstreifen der äußeren Blütenblätter sind ein bisschen nachgedunkelt ins Rosa.

Jetzt ist die zweite LE-Rozmari nun auch offen. 07 b.2. Und sieht ANDERS aus! ->

Viel weniger blaue Pünktchen!

Hier das Pflänzel insgesamt, da kann man erkennen was die für einen Durchmesser liefert gegen das kleine Ätnachen:

Weiter geht’s mit RQR, 08 b.1 Rainbow’s Quiet Riot, da ist eine zweite Blüte aufgegangen.

Manche gehen schnell auf, manche lassen sich feiern. Meine (60) Blue Wave hat es immer noch nicht geschafft, aber schon die zweite am Start und wird demnächst wunderschön in voller Blüte stehen, aber irgendwie, das dauert…

Man sieht das Glitzern 😉 Und die Mischung blau-weiß-grünlich, ich weiß schon warum ich die nicht stehen lassen konnte, damals im Gartenmarkt bevor ich ahnte was es im www noch alles gibt.

So. Weiter mit Individuum 1.1 namens AN-Pasodoble. Die ist jetzt offen, aber hat sich mächtig schwer getan mit Öffnen, es dauerte einige Tage, und irgendwas klemmt immer noch in der ersten Blüte, die schon gar nicht mehr die einzige ist.

Sie hat Probleme die innersten Blütenblätter zu entfalten. (Bei RQR zum Beispiel war das kein Problem, und die 09er Enchanting Waterfall wiederum, da habe ich 6 Jungpflanzen von denen inzwischen 5 blühen, sind da auch ziemlich unterschiedlich.)

Ansonsten ist sie farblich wahnsinnig intensiv und hat in ihrem Gerüschel auch den matten Schimmer versteckt, so ganz kommen die Fotos nicht ran. Auch das Glitzern. Ich bin immer völlig irritiert wieviel MEHR die in Wirklichkeit schimmern als die Kamera einzufangen vermag.

Dann kommt aus der Nähe das Theater mit der Schärfe dazu. Geht nix über Augen, echt 😉

Jetzt kommt 10 a.2 KZ-Medeo:

Die Blüte kommt auch nicht aus den Puschen, seit 3 Tagen guck ich mir das gebogte Glöckchen jetzt an und warte dass sie die Kraft aufbringt sich auszustrecken. Nix. Aber hübsch isse mit ihrem weiß-grünen Rand, das muss man sagen:

Zu guter Letzt die Überraschung des Tages. Vorne:

Joooooh, da ist bald was… Weitergehen, weiter gießen… Moment! Rausnehm umdreh:

Guten Tag. 63 Dümmen Orange Maxi Curly Ocean, oder vielleicht auch Bygrowers Curlies Ocean Blue-White, weiß der Geier. Ich hab sie jetzt mehrmals in Großhändler-Onlinekatalogen gefunden, zuerst als Maxi Curly Ocean, und so bleibt sie jetzt auch benamst. Klingt besser als NOID und so falsch wirds ja nicht sein.

So, ein Technikposting kommt noch hinterher, das würde hier glaub sonst ausarten.

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Schneckenwettrennen

Ich werd hier noch bekloppt. Vor mir oben auf dem Schrank ist innerhalb von wenigen Tagen einer Hoya ein Trieb gewachsen, das ging rapide, da hatte ich ständig den Spruch „dem Gras beim Wachsen zuschauen“ im Kopf. Täglich waren es so 2-3 cm mehr. Aber nun weiß ich, Gras wächst definitiv wesentlich schneller als die Knospen der Veilchen hier zur Zeit zum Öffnen brauchen! Sie lassen sich so feiern. Haben die besten Plätze auf dem Fensterbrett neben mir, ich guck zigmal am Tag, aber der Endspurt insbesondere der beiden fortgeschrittensten Knospen zieht sich wie ein Elefantenrennen auf der Autobahn. Er findet statt zwischen obiger Titeldame (01).1 AN-Paso Doble, und:

(060) Humako Blue Wave.

Diese beiden führen also an, und es dauert und dauert.

Die anderen kurz dahinter sind allerdings auch nicht besser:

(010) KZ-Medeo,

das zweite (07) LE-Rozmari,

und (02) RS-Popoori.

Ich will mehr Blüten!

Immerhin hat die von (08) Rainbow’s Quiet Riot den Schritt gewagt zur vollständigen Öffnung, und ist – hm, tja, wie soll ich sagen, – einfach nur: Schön.

Nun, warten wir’s ab, vielleicht haben die anderen sich morgen durchgekämpft??

Das war es jedenfalls für heute.

Stiller Aufruhr

Heute schneit es, dann mal wieder nicht, und den ganzen Tag lang ging hier die erste Blüte von (08) Rainbow’s Quiet Riot auf. Vorhin schien mal kurz die Sonne und das Model zeigte sich, wie oben sichtbar, von seiner besten Seite.

Ohne Sonne sieht das Schätzchen so aus:

Auf die habe ich mich gefreut. Blau-weiß mag ich.

Dann haben wir hier die kleine Schwester vom vorigen Beitrag heute komplett geöffnet:

Es schimmert schön, der Rand ist grünlich, und sie hat ein paar dunklere blaulila Fantasytupsen, ganz klein. In der Sonne werden sie vom Glitzern übertönt, also hier nochmal ein Schnappschuss im Schatten:

Da, an den drei Blütenblättern oben und rechts kann man sie sehen.

Weiterhin präsentiert sich ganz neu (062) The Green, eine meiner Oldies, endlich wieder in neuer Blüte – und zwar gleich an zwei Pflanzen, der verjüngten Mutter und einem im vorigen Jahr vereinzelten Sucker.

Ich bin mir sehr sicher dass der Name stimmt, obwohl ich sie als Noid (No ID) gekauft habe. Aber es passt alles. Also hier ist sie, auch schnell ins Sunlight Studio gezerrt:

Und ebenso die (64) Reykjavik, die hatte neulich schon diese fotogene Erstblüte. Die ist jetzt welk und ab, aber nun kommen viele andere hinterher, und zwei davon sind jetzt wieder offen. Ohne Sonne so

und mit so:

Schmacht. Ich mag die.

Die dicken Knospen von vorgestern an Blue Wave und AN-Pasodoble (von denen ich dachte sie sind diejenigen welchen über die heute berichtet wird) sind noch dicker geworden und haben sich von Rainbow’s Quiet Riot überholen lassen.

Mal sehen ob sie morgen aufgehen – oder nochmal jemand vorbei zieht!

Schwestern

Ja schon, sind sie! Die rechte kleine Hübsche war heute morgen am Erblühen und am Abend sah sie aus wie auf dem Foto. Es ist „25 c.1“ – Imp’s Kyanite Sparkle.

Ja genau von letztens, links daneben ist die Blüte von neulich, die Pflanze auch Imp’s Kyanite Sparkle, aber „25 a.1“ – also von einem anderen Mutterblatt. Das ist so lustig, auch schon bei Frosty Frolic, wo vielleicht ein Frozen in Time entstanden sein könnte.

Ich hätte jedenfalls gedacht, wenn man Blätter bestellt und damit Stecklinge zieht, werden die schlicht einfach alle eine Art Kopie der Mutterpflanze, aber dass es so viel Spielraum beim Phänotyp gibt, ist ja wunderbar und noch viel besser! Da freue ich mich jetzt natürlich umso mehr darauf, wie die restlichen alle wohl noch blühen werden, und hoffe auf noch einige dieser Überraschungen. Und bin gespannt wie ein Flitzebogen, was sich die Kleinen von 25 b optisch so einfallen lassen – aber das dauert noch ein Weilchen, sie sind noch gar nicht vereinzelt.

Das ist die junge Blüte vom vorigen Beitrag, (7) LE-Rozmari. Sie ist nun komplett geöffnet und hat etwa 4 cm Durchmesser. Zum Vergleich: Das kleine neue Blütchen vom Beitragstitelbild hat nicht einmal 15mm.

Was ich die ganze Zeit schon zeigen wollte mal wieder, sind die beiden Jenny Minis, die stehen unten im Wohnzimmer am Westfenster und inzwischen ist so ziemlich alles, was damals noch Knospe war, am Blühen, es sieht irgendwie dekadent aus:

Kann natürlich auch daran liegen, dass die teilweise schon wirklich „fertig“ sind (sieht man am Verblasstheitsgrad) und ab müssen.

Ansonsten sind hier wirklich einige in diesem Stadium kurz vorm Aufploppen:

Das wird wahrscheinlich (60) Blue Wave, einer der NOID Ableger. Berichterstattung folgt natürlich 😉

Und das hier

ist (01) AN-Pasodoble, Pflänzchen „1.1“. Ich habe sechs Jungpflanzen von dieser Sorte, aus drei Mutterblättern, aber leider am Anfang der Süchtigkeit noch nicht so genau erfasst, welche Pflanze aus welchem Blatt hervorgegangen ist, also gibt es hier kein a, b oder c.

Damit alle vernünftige Plätze haben, war ich vorgestern endlich beim Möbelschweden eingekehrt und habe ein paar neue Tabletts geschossen.

Schluss für heute!

Gääähn

Da lugte heute morgen ein kleines neues Blütchen aus dem Blätterwald von 7a.2, einer der (07) LE-Rozmari Jungpflanzen!

Sie hat vor ein paar Tagen nach dem Motto „höchste Eisenbahn“ wegen der fetten Knospe, die ich beim Wässern erspähte, in einen angemessen großen Topf umsiedeln dürfen, und nun ist ihr großer Tag, ich habe sie heute immer mal schnell mit der Schnappschusscam über den Tag begleitet.

Sie steht am Arbeitsplatz im Dach am Westfenster. Mein Arbeitszimmer ist – seit wir uns mit der Familie im Erdgeschoss breit machen konnten – riesig, ich brauche fürs eigentliche Arbeiten mit Tischen und Technik nur etwa die Hälfte, in der anderen Hälfte am Eingang des Raumes steht ein Besprechungstisch, und da ringsum neben, unter Dachfenster, die Blumentische.

Ich habe seit Wochen straff Arbeitslager, und es heitert doch die Seele ein gehöriges Stück auf, wenn man da immer mal kurz wässern, gucken und sich über irgendwas Neu entdecktes freuen kann. Nur leider komme ich definitiv im Moment leider zu wenig zum Topfen – das kostet Zeit. Die Hexenküche ist auch im Raum, hinter einer Faltwand, sie ist gleichzeitig die Teeküche fürs Büro. Ich habe da die Erdmischung parat und wenn mir mal nach einer kurzen Pause ist, nehme ich die schlimmsten Fälle mit den dicksten Knospen mit und befreie sie in größere Töpfe, oder vereinzele ein paar Setzlinge von den Mutterblättern. Aber eigentlich müsste es schneller voran gehen, denn es knöspelt an allen Ecken und in den nächsten Tagen gehen so grob zehn davon auf, schätze ich, und sie stecken teils noch immer in minikleinen Becherchen.

Mitte Nachmittag war die Sonne da und LE-Rozmari schon wesentlich weltoffener:

Sie zeigte also nun ihre Schönheit: Je Blütenblatt am Rand ein Hauch von grün, weißer Mittelstreifen und die Seiten rosa mit lila Fantasie (so nennt man glaub das Gesprenkel).

Am fortgeschrittenen Abend sah sie dann von der Sonne hinterleuchtet so aus, das wirkt bei dunklen Blüten immer gar nicht, aber mit dem weißen Grundton hier kann man es gut einfangen.

So. Das dazu. Wie gesagt, die nächsten Tage geht es hier blühmäßig rund, ich bin ganz gespannt vor allem auf die Nachkömmlinge meiner alten Garde, die ich vorigen Sommer alle wild durcheinander als Sucker oder halbtote Crown-Rot-Opfer in eine Schüssel gesetzt hatte, die sind nun fesche Jungpflanzen auf dem Weg zur Erstblüte (bis auf das halbtote CRO, das ist ein Mimoschen, ich hab ihm beim Vereinzeln wohl zu viele komische Jungblätter entfernt, und es war erstmal wieder beleidigt deswegen, schläffelte rum, fing sich im Krankenhaus wieder, aber hat die Miniknospe eingehen lassen, grmpf). Da freu ich mich schon zuordnen zu können wer zu wem gehört.

Dann noch was Lustiges Wunderbares:

Diese beiden Kerlchen hier hab ich letztens noch je als die ersten Blüten von (34) Frosty Frolic gefeiert und dem Exemplar rechts den Erstblütenverfärbtheitsbonus zugestanden. Dass die links aber nun sooooo anders aussah hat irgendwie Argwohn geschürt und den Googletrieb geweckt, und ich habe herausgefunden, dass Frosty Frolic ein Sport (anders aussehende Mutation) von einer Sorte namens „Frozen in Time“ ist – und wie sieht Frozen in Time wohl aus? Richtig, wie rechts das! Auf Nachfrage im Social-Network-Süchtelbereich hat Basti, von dem ich ja die Mutterblätter habe, tatsächlich bestätigt, dass wenn die so bleibt, sie „wieder“ Frozen in Time ist. Das wäre natürlich was Feines, bzw. quasi die Nr. 71 im Stall – oder es kommt noch was dazwischen. Weil mindestens die zweite Blüte muss abgewartet werden, um sicher zu gehen, denn es heißt ja, dass die erste Blüte nicht korrekt sein kann, was ich besonders ja gerade hier erlebe:

Das ist (09) Enchanting Waterfall, ich habs schon mal beschrieben, die werden hoffentlich bei der zweiten Blüte noch bunt. Das Bild zeigt übrigens schön die große Not, die zwei sind gleich alt, und links das ist noch im Vereinzelungspöttchen, während das rechts schon in einen normal großen wechseln durfte und den Monstermodus aktiviert hat. Nur die Blütenfarbe zeigt sich unbeeindruckt, – aber was solls, ich mag ja blau, und im Abendlicht geben die zwei gerade alles:

So, das war es mal wieder für heute, schnell hingehackt während der andere Rechner mal eine Pause brauchte für Defrag, Registry cleaning, Neustart.

Demnächst mehr Blüten 😉

Ach – Was an dem Ganzen so schön ist, hat heute morgen eine Bekannte, die mal kurz reinschaute, auf den Punkt gebracht:

„Die geben keine Widerworte.“

Word.

Offen

Das ist sie, die erst Blüte von (25) Imp’s Kyanite Sparkle. Gestern war sie den ersten Tag offen. Ich hätte sie mir ein wenig bläulicher vorgestellt, aber Erstblüten soll man nicht so ernst nehmen, das kann sich noch ändern im Pflanzenleben.

Also insgesamt sieht das so aus:

Das war heute im Morgensonnenlicht, sie ist noch etwas mehr aufgegangen. Ist ein kleines Blümchen. Ohne Sonne heute mit der anderen Kamera wirkt sie gleich ganz anders:

Auf meiner Liste heißt sie 25 a.1, das heißt sie ist der erste Setzling von Mutterblatt a. A bedeutet, es war das erste Blatt von (25), bei dem Mauseöhrchen aus der Erde schauten, das nächste bekam b zugeteilt usw. Bei den allerersten Jungpflanzen von der ersten Lieferung hab ich da noch nicht so gepingelt, aber inzwischen hat sich herausgestellt dass das durchaus seine Berechtigung hat.

Die erste Blüte von Frosty Frolic neulich hatte ja sehr wenig Blauanteil. Das war Setzling 34 b.1 – also der erste separierte von Mutterblatt B der Sorte (34) Frosty Frolic. Inzwischen ist da auch die zweite Knospe aufgegangen und diese Blüte ist ebenfalls eher grün-weiß, ein Blaustich nur mit passendem Licht und viel gutem Willen ganz in der Mitte schwach zu erahnen:

Und nun war heute morgen die erste Blüte von Setzling 34 a.3 offen – also von einem anderen Mutterblatt – und voilà:

Es bläut! Die Knospe hatte gestern schon so bläuliche Ränder, das unterschied sich sehr von der anderen Pflanze und ich war gespannt, umso schöner dass sie heute morgen schon gleich offen war. Noch nicht ganz, ok, aber wieder mal eine niedliche kleine Schönheit.

Ansonsten habe ich am Samstag mal angefangen, die großen Jungpflanzen aus den Mini-Bechern in anständige Töpfe (Durchmesser oben 9 cm) umzusetzen, das ist unbedingt notwendig weil ich denen in den Mini-Anzuchtbechern inzwischen alle zwei Tage die Tabletts fluten kann, so durstig sind sie, und haben auch schon viele viele kleine Knospenansätze. Elf wurden es, dann war die Erde alle. Die sehen jetzt gut proportioniert aus, aber nehmen ganz schön Platz weg. Ich werde da die nächsten Tage ordentlich zu tun haben, und freunde mich nebenbei schon mal vorsorglich ganz langsam mit dem Gedanken an beleuchtete Regal-Ebenen an.


Startklar

Das ist die Nächste. Eine von der Streberbande (25) Imp’s Kyanite Sparkle, die schon vor dem Separieren fleißig Knospen entwickelt hatten.

Auf der Fensterbank am Arbeitsplatz habe ich mir alle Kleinen mit Knospen hingestellt:

Die drei links sind allesamt Kyanite Sparkles. Foto ist von vorgestern, die rechte Pflanze hat inzwischen das Knospenköpfchen ein bisschen erhoben, siehe Anfangsbild. Das soll blütenmäßig meine Lieblingsfarben treffen, blau mit grünem Rand, es wird also bald spannend 🙂

Hinten rechts das mit der Knospe ist ein (29) AE-Kosmicheskaya Legenda, und im pinken Töpfchen sitzt (31) LE-Rozhdenije Galaktiki, da sind die Knospen allerdings noch sehr sehr mini, mal sehen ob sie sich weiterentwickeln.

Ansonsten war es so, dass ich Montag nachmittag eine neue Substratmischung angerührt habe. Das war lustig, ich mansche da mit der Hand drin herum und Sohn (6) kommt vorbei: „Iiiiiiiiiiiih! – Macht man das nicht besser mit einem Kochlöffel?“

Anschließend ein bisschen vereinzelt, es war dringend nötig.

Nachher sah es dann so aus:

Und was bei diesen Aktionen immer so furchtbar schwerherzig nur wegzuwerfen ist, sind die großen fetten alten Mutterblätter. Die könnte man alle einfach wieder einsetzen, die sind ja während ihrer Mission meist total gewachsen, oft handtellergroß, also haben Power ohne Ende. Aber da sie meist schon produktiv genug waren für den rationalen Platzverstand, snüffelt man leis adieu und dann müssen sie in den Müll.

Furchtbar, oder? Das ist ein 20cm Topf…

Für die neuen kleinen Ausgesetzten gibt es auch wieder ausreichend Stellplatz, denn wir haben letztens noch den zweiten Tisch dazugeholt, 60/240 cm:

Da sind die Vereinzelten und links hinten die neue Lieferung. Von denen habe ich, wie neulich schon angedacht, die (72) Burnished Halo in ein Minigewächshaus überführt, sie sehen noch schläfflich aus aber haben wieder Spannung. Und ein (73) Neon Fireflies lag vor ein paar Tagen auch schlaff auf dem Hintermann, das habe ich unten nochmal gekappt und vorübergehend im Minigewächshaus direkt in Wasser gesetzt, es ist jetzt auch wieder fit.

Der Tisch, der vorher schon da war, ist nun nahezu leer:

Da stehen im Moment nur diese beiden Tabletts mit den restlichen Blättern der zweiten Lieferung, so nach und nach müssen da auch dringend welche separiert werden.

Hier jetzt noch ein aktuelles Bild von den beiden (18) LE-Mozaika Jungpflanzen, ich bin so stolz!

Bei der linken ist ganz einfach der Rest von der Mutterblattkante weggegammelt und sie wächst allein weiter. Rechts hält es sich noch wacker aber der Mini-Ansatz vom eventuellen dritten Jungpflänzchen bewegt sich auch nicht weiter, aber egal, die Geschwister sind so groß inzwischen, bei Bedarf kann ich ja von denen ein neues Blatt abzwacken und als Mutterblatt verwenden. Rettungsmission vollendet!

Mein anderer Dauerpatient, die Anfang Dezember abgebrochene Blüte von (61) Humako Pink Wave, macht wiederum weiter mit seinem „ich werde eine richtige neue Pflanze“ Programm, nutzt die Blüte mit Grünverfärbung zur Photosynthese:

und baut unten in der Erde vermutlich sein Wurzelsystem weiter aus. Ich sehe es als Übung für wenn ich irgendwann auch mal wieder Chimären habe – aber für diese hier jetzt wird das glaube ich nichts mehr mit vernünftiger normgerechter Blüte. Die wäre nämlich so:

Da sparklet wohl eher der Cyanit – demnächst in diesem Kino!